Isabelle Barbier
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Unglaubliche Ozeandokumentationen, die globale Bedrohungen für das Meeresleben untersuchen und gleichzeitig Botschaften der Hoffnung für die Zukunft vermitteln. Diese Filme haben echte Veränderungen in Industrie, Konsumverhalten und Regierungs-Schutzplänen inspiriert.
"The Cove" und "The End of the Line" waren entscheidend, um das Bewusstsein für Überfischung und die Jagd auf Meeresleben zu schärfen, während die BBC-Dokumentationen "South Pacific" und "Shark" abgelegene Gebiete und einzigartiges Haiverhalten präsentieren. Schließlich verfolgt "Shiver" die Geschichte von Macuacua, dem ersten mosambikanischen Tauchlehrer, der dann zu einem Verfechter für Haie wurde.
Diese Dokumentationen können Sie auf Netflix, der BBC, Dailymotion oder Vimeo streamen.
🎥 The End of the Line (2009, 90 minutes)
The End of the Line ist eine eindrucksvolle Dokumentation über Überfischung. In dem Tempo, in dem die meisten Arten gefangen werden, haben sie nicht genug Zeit, um sich fortzupflanzen und zu überleben. Es wird erwartet, dass massiv konsumierte Arten wie Blauflossenthunfisch oder Kabeljau bis 2048 aussterben werden. Die Dokumentation untersucht nicht nur die Ursachen der Überfischung, sondern auch, was dagegen unternommen werden kann. Dieser Film war entscheidend, um dieses Problem in der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, insbesondere im Vereinigten Königreich, wo 4,7 Millionen Erwachsene davon Kenntnis hatten. Infolgedessen begannen Supermärkte, Köche und Verbraucher, nachhaltiger einzukaufen.
🎥 The Cove (2010, 92 minutes)
Jeden Jahr von September bis März findet in dem kleinen Dorf Taiji in Japan eine großangelegte Jagd auf Delfine statt. Sie werden entweder für Fleisch getötet oder für Aquarien und Meeresparks auf der ganzen Welt gefangen. Laut der Oceanic Preservation Society kann ein lebender Delfin mehr als 200.000 US-Dollar einbringen. Die Dokumentation war entscheidend, um weltweit auf diese brutalen Praktiken aufmerksam zu machen. Obwohl die Anzahl der gefangenen Delfine im Laufe der Jahre abgenommen hat, wurden zwischen 2017 und 2018 immer noch etwa 600 Delfine getötet und 100 gefangen.
🎥 Planet Earth: South Pacific (2009, six 50-minute episodes)
Auch bekannt als "Wild Pacific", nimmt uns diese sechsteilige Dokumentationsserie von der BBC mit auf eine Reise zu einigen der abgelegensten Inseln der Welt. Die Korallenatolle des Südlichen Pazifiks sind Heimat für einige der artenreichsten Meereslebewesen des Planeten. Ein Paradies, das auch heftige tropische Stürme und massive Wellen erleben kann. Die Dokumentation beleuchtet auch die einzigartige Kultur und Rituale, die bis heute erhalten geblieben sind. Eines davon ist die Pentecost-Insel in Vanuatu, wo jedes Jahr die Männer kopfüber von Türmen aus Holz mit Lianen um die Knöchel springen, um eine gute Yamsernte zu garantieren.
🎥 Shiver (2010, 54 minutes)
Die Dokumentation beleuchtet, wie der Haischutz in Mosambik expandiert. Sie folgt den Schritten von Carlos Macuacua, dem ersten einheimischen Tauchlehrer Mosambiks, der ursprünglich Angst vor Haien hatte, bis er tauchen lernte und sie verstehen konnte. Carlos wurde zu einem Verfechter für Haie und gründete Bitonga Divers, wo er andere mosambikanische Taucher ausbildet. Bitonga Divers hat auch zur Einrichtung von neun Meeresschutzgebieten beigetragen.
🎥 Shark (2015, 49 minutes)
Eine weitere fantastische Dokumentation von der BBC, die das komplexe Verhalten von Haien erforscht. Vom Arktis bis zu den Tropen folgt diese Dokumentation mehr als dreißig Haikämpfen. Ein Muss für alle, die mehr über Haie lernen möchten. Sie werden faszinierende Fakten über ihr Sozialleben, ihre Werberituale und Erziehungsmethoden, Jagdgewohnheiten und natürlich ihre beeindruckenden Navigationsfähigkeiten entdecken.
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